Schnabel/Gödl: Der Ausbau-Stopp der A9 gefährdet die Verkehrssicherheit und die wirtschaftliche Weiterentwicklung und schwächt auch den Güterterminal
Die beiden regionalen ÖVP-Nationalräte fordern den unverzüglichen Ausbau der A9 südlich von Graz
Der alleinige Beschluss von Verkehrsministerin Gewessler, den dreispurigen Ausbau der A9 Pyhrnautobahn zwischen Knoten Graz West und Wildon zu stoppen, stellt einen großen Rückschritt für die Verkehrssicherheit und die wirtschaftliche Weiterentwicklung für die Region südlich von Graz dar. Schon jetzt ist dieser zweispurige Teilabschnitt der A9 Pyhrnautobahn während der Spitzenstunden zu 100% überlastet, dies zeigen auch die Daten der Verkehrsstatistik der vergangenen Jahre. „Täglich sind die Pendlerinnen und Pendler von kilometerlangen Staus betroffen, die zu Stress und Unsicherheit auf diesem Teilabschnitt der A9 führen. Allein deshalb muss von Seiten des Bundes rasch reagiert werden und ein dreispuriger Ausbau der A9 südlich von Graz erfolgen. Die Verkehrssicherheit muss immer an erster Stelle stehen.“, stellt NAbg. Ernst Gödl klar.
Mit einer Abnahme der Verkehrsbelastung ist auch mit dem späteren Ausbau der Südbahnstrecke nicht zu rechnen, denn dank der bisher guten wirtschaftlichen Weiterentwicklung der südlichen Steiermark haben sich zahlreiche Unternehmen für diesen Standort entlang der A9 Pyhrnautobahn entschieden. Die Betriebe sind daher von einer funktionierenden und zügigen Verkehrsanbindung in den Norden bzw. in den Süden abhängig. „Unsichere „Just-in-Time“-Lieferungen sind Gift für die zahlreichen Unternehmen in der Region. So brauchen allein die Logistikunternehmen im Cargo Center Graz für den pünktlichen Weitertransport der Waren auf der Schiene eine sichere, funktionierende und schnelle Straßenverkehrsinfrastruktur. Die Verkehrsüberlastung auf der A9 stellt jetzt schon ein großes Problem dar und gefährdet den Umstieg der lokalen Warentransporte auf die Schiene zu den großen Häfen Europas.“, betont NAbg. Joachim Schnabel.
Auch die ASFINAG stellte immer wieder fest, dass die Verkehrssituation auf diesem Teilabschnitt sehr angespannt ist und daher ein möglichst rascher dreispuriger Ausbau zwischen Konten Graz West und Wildon erfolgen muss. „Der Beschluss der Verkehrsministerin Gewessler ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar. Der Boden entlang der Autobahn ist schon im Besitz der ASFINAG, auch die Projektplanungen sind angelaufen und die neuen Brücken sind bereits für die drei Spuren errichtet. Die Verkehrswende kann nur durch eine gute Schieneninfrastruktur und durch den geänderten Antrieb bei den Straßenfahrzeugen gelingen. Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge sind die Zukunft des emissionsfreien Verkehrs. Diese benötigen dann ebenso sichere und schnelle Straßenverbindungen. Wir werden weiterhin den dreispurigen Ausbau der A9 fordern und mit der zuständigen Verkehrsministerin in Kontakt treten. Entscheidungen ohne die lokalen Verantwortungsträger sind für die Mobilitätswende in den Regionen nicht dienlich.“, so abschließend die beiden steirischen ÖVP-Abgeordneten zum Nationalrat.



Unsere Geschichte
Das Palais Galler
Unsere Landtagsabgeordneten
Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl
Unsere Abgeordneten im Nationalrat
Unsere Mitglieder im Bundesrat