Die A9 Pyhrnautobahn zwischen Graz und Slowenien ist zweifellos die wichtigste Verkehrsachse für den regionalen und überregionalen Verkehr. Die zwei Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn werden dem allerdings schon lange nicht mehr gerecht. Tägliche Staus, insbesondere zu den Stoßzeiten und zwischen Wildon und Graz sind daher an der Tagesordnung. Zahlreiche Wirtschaftsunternehmen haben sich in diesem Bereich angesiedelt und diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Sowohl Unternehmer wie auch pendelnde Arbeitskräfte sind auf eine intakte Straßeninfrastruktur angewiesen.
Gestern trafen sich die politischen Vertreter der Bezirke Leibnitz und Graz-Umgebung, allen voran die Nationalräte Joachim Schnabel und Ernst Gödl, um nochmals gemeinsam auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit eines Ausbaus der A9 hinzuweisen. Die massiven Staus im Früh- und Nachmittagsverkehr stellen für Pendler, Individualverkehr und Wirtschaft eine enorme Belastung dar. „Es ist klar, dass ein dreispuriger Ausbau unausweichlich ist,“ betont Abg.z.NR Joachim Schnabel und er ergänzt weiter, „dass der starke wirtschaftliche Aufschwung mit zahlreichen Betriebsansiedlungen und der Vollbetrieb der Koralmbahn ab 2026 nach einer raschen Lösung im Sinne der Region verlangen.“ Gödl fordert:“ Die seit einem Jahr versprochene Studie gehört dringend veröffentlicht und wir müssen uns gemeinsam stark machen und den Druck auf Ministerin Gewessler erhöhen.“
Jetzt ist das Verkehrsministerium gefordert, diese wichtige Verkehrsstrecke für die südliche Steiermark mit einem zusätzlichen Fahrstreifen auszustatten. Diese Forderung wird auch von der steirischen Pendlerinitiative und den Wirtschaftsbundobmännern der beiden Bezirke Dietmar Schweigl (LB) und Michael Hohl (GU) massiv unterstützt. Die beiden Bezirke fassten den einstimmigen Beschluss, gemeinsam in Wien bei Bundesministerin Gewessler ernsthaft die Umsetzung dieses Projekts einzufordern. Statt Verzögerungen und Vertröstungen muss Verkehrsministerin Gewessler endlich intelligente Lösungen umsetzen.