Das slowenische Kernkraftwerk Krško ist nur knapp über 70 km von der österreichischen Grenze entfernt und befindet sich in einem Gebiet mit hohem Erdbebenrisiko. Die Region Südweststeiermark möchte mit ihren 44 Gemeinden ein Zeichen gegen diese unmittelbare Gefahr setzen und nimmt an einer Petition gegen den weiteren Betrieb bzw. Ausbau des veralteten AKWs teil.
Gebaut wurde das AKW Krško bereits in den 1970er Jahren und wird heute noch gemeinsam von Slowenien und Kroatien betrieben. Ursprünglich sollte es im Jahr 2023 nach 40 Jahren Laufzeit geschlossen werden. „Neue Entwicklungen in Slowenien lösen aber Sorgen in der Bevölkerung aus“ meint Vorsitzender der Region Joachim Schnabel. Denn anstatt das AKW zu schließen, gibt es Pläne für weitere 20 Betriebsjahre und einen Ausbau.
Daher wurde das Thema in der letzten Regionalversammlung am 21.10.2021 aufgegriffen und einstimmig beschlossen, sich der Petition von Global 2000 (https://www.global2000.at/stopp-akw-krsko) anzuschließen.
Die Kernbotschaft lautet: „Das slowenische AKW Krško liegt in einem gefährlichen Erdbebengebiet, nur 70 Kilometer von Österreich entfernt. Erst kürzlich wurden neue Risse im Boden rund um das Gelände entdeckt. Bei einem Starkbeben droht der Super-GAU direkt vor unserer Haustür – denn der 40 Jahre alte Reaktor ist nicht darauf ausgelegt.
Jetzt Erdbeben-Reaktor abschalten und dem Risiko eines schweren atomaren Unfalls ein Ende bereiten.“
Aktiv werden die beiden Vorsitzenden der Region NR Bgm. Joachim Schnabel und LAbg. Bernadette Kerschler und unterschreiben stellvertretend für die Südweststeiermark die Petition. Zusätzlich wendet sich die Region Südweststeiermark mit einem Schreiben an das Land Steiermark und betroffene Ministerien in Wien.
Bernadette Kerschler fasst zusammen: „Wir dürfen nicht dulden, dass der Weg zur Klimaneutralität auf dem Rücken nachfolgender Generationen, unserer Kinder und Enkel, beschritten wird.“



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